Energiebündel auf kleinstem Raum: Injektionssysteme

Injektionssysteme haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, die Insulintherapie zu vereinfachen. Die Mehrzahl der Diabetiker verwendet heute für die Insulingabe einen unkomplizierten und diskreten Pen.

Neben dem modernen Design steht Sicherheit durch Funktionalität an erster Stelle. So finden unsere Federn nicht nur im Bereich der Verabreichung von Medikamenten, sondern auch in der Kappe eines Insulinpens Anwendung. Über ein digitales Display wird dem Patienten der Zeitpunkt des letzten Spritzvorgangs angezeigt, was für die tägliche Routine äußerst nützlich ist.

Auch Autoinjektoren sind auf dem Vormarsch, sie erleichtern die Nutzung und sie verringern die weit verbreitete Angst vor Nadeln. Die Verwendung ist z.B. auch mit nur einer Hand möglich. Bei einem anaphylaktischen Schock (= lebensbedrohliche Überreaktion des Immunsystems) ist schnelles und richtiges Handeln entscheidend. Mithilfe eines Autoinjektors können selbst ungeschulte Personen diese Injektion zuverlässig verabreichen. Der Aufbau eines Autoinjektors ähnelt dem einer Spritze, jedoch befindet sich die Injektionsnadel meist unsichtbar im Inneren des Injektors. Um das benötigte Medikament (z.B. Adrenalin oder Atropin) frei zu setzten muss zunächst der Autoinjektor auf die gewählte Körperstelle gedrückt werden. Anschließend löst per Knopfdruck die vorgespannte Feder aus. Diese verursacht eine Kolbenbewegung, die das entsprechende Medikament über die Injektionsnadel in den Körper appliziert.